Fortschritt für Väter und Rückschritt für Mütter? Die geplante gemeinsame elterliche Sorge für Väter nicht ehelicher Kinder.

Bis 2010 konnte der Vater eines nicht ehelichen Kindes gegen den Willen der Mutter kein Sorgerecht erhalten. Der seinerzeit vorliegende Gesetzentwurf wollte unter anderem auch dem relativ neuen gesellschaftlichen Phänomen der “aktiven Vaterschaft” Rechnung tragen, bei dem Väter und Mütter von traditionellen Geschlechterrollen abrücken. Und er führt zu “pro” und “contra” der geS, die ideologisch aufgeladen sind.

 

Feature; “Das Forum” vom 27.11.2012