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Von Hartz IV zum Bürgergeld – was bringt es den Frauen?

Sendung am 23. April 2019 auf rbb Kulturradio, “Kulturtermin”. Redaktion: Heide Oestreich
Uhrzeit: 19:04 bis 19:30 Uhr

„Hartz IV muss weg“ – das könnten Frauen besonders laut rufen, denn für sie bedeutete die Reform seinerzeit eine Rolle rückwärts: Die zuvor garantierten eigenen Ansprüche auf Geld und Fortbildungen entfallen seitdem für alle, die mit PartnerInnen zusammen leben, die ausreichend verdienen. Die abhängige Ehefrau war zurück.

Die SPD hat mit dem “Bürgergeld” und der “Grundrente” Vorschläge zu einer Reform der umstrittenen Hartz-Gesetze gemacht. Doch was würden die für Frauen bedeuten? Was brauchen Frauen und was bekämen sie – nach den neuen Plänen?

 

Bewusst benachteiligt. In der DDR geschiedene Frauen warten vergeblich auf eine gerechte Rente.

Geschiedene Frauen in Westdeutschland erhalten einen Versorgungsausgleich, wenn sie während der Ehe für die Kindererziehung zuhause blieben – ostdeutsche Frauen, die zwischen 1977 und bis zum Ende der DDR geschieden wurden, nicht. Viele der etwa 300.000 hochbetagten, geschiedenen  Mütter leben deshalb heute unter der Armutsgrenze.

Die Sendung geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte – unter anderem im Gespräch mit Herta Däubler-Gmelin, dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke, der Rentenexpertin  Judith Kerschbaumer, Marion Böker und betroffenen Frauen.

 

Feature; rbb Kulturradio, “Kulturtermin” vom 24.2.2015

 

 

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